Zum mittlerweile 27. Mal wird am 23. März 2019 der Weltwassertag begangen. Der Motto-Tag wurde 1993 von den Vereinten Nationen eingeführt und wird seitdem mit jedem Jahr wichtiger.

Denn Wasser ist eine Ressource, an der alles Leben auf unserem Planeten hängt. Wasser ist ein Privileg, das wir nur allzu gerne als gegeben hinnehmen. So belegen noch neueste Zahlen, dass weltweit 2,1 Milliarden Menschen keinen zuverlässigen Zugang zu Wasser haben. Ganze 4,3 Milliarden haben keine Sanitäranlagen – gut die Hälfte der Weltbevölkerung. Und es kommt noch schlimmer: Millionenfach trifft das sogar auf Industrienationen in Europa und Nordamerika zu, wo insgesamt gut 57 Millionen Menschen keine Wasserleitungen im Haus haben. Auch solche Zustände will der Weltwassertag vor Augen führen und bewusst machen.

Weil es Deutschland im Vergleich sehr gut geht, spielt gerade unser Land eine große Rolle in verantwortungsvoller Wasserwirtschaft – eine Verantwortung, die in den Annehmlichkeiten des modernen Lebens schnell aus dem Sinn geht. Für die tägliche Wasserversorgung mehr als eine halbe Stunde täglich investieren ist beispielsweise hierzulande unvorstellbar, für 844 Millionen Menschen jedoch Alltag. Und: Die Wasserprobleme und Umweltschäden der Welt könnten bald auch uns treffen. So hängt beispielsweise die Getreidewirtschaft am Tropf der Wasserversorgung. Bei einer globalen Produktion von 749 Millionen Tonnen Weizen allein im Jahr 2016 wären weltweite Ernteausfälle von bis zu 40% auch hierzulande eine Katastrophe. Diese und andere Zahlen zum globalen Stand der Wasserversorgung finden sich im neuen UN-Weltwasserbericht 2019, den Sie unter diesem Link abrufen können.

Weltwassertag: Verantwortung liegt bei jedem Einzelnen

So fand der Weltwassertag 2003 unter dem Motto “Wasser für die Zukunft” statt. Konkret ging es dabei um saubere Gewässer – und schon hier sind Hausbesitzer gefragt, denn Abwasserleitungen tragen ihren Teil zum Gewässerschutz bei. Beispiel Wasserschutzgebiete: Besitzer von Alt- und Neubauten werden mit dem Wasserhaushaltsgesetz angehalten, ihre Abwasserleitungen zu überwachen. Mit diesem Schutz öffentlicher Gewässer wird die moralische auch zur gesetzlichen Pflicht.

Unter den Wasserschutz fallen auch Abscheideanlagen. Fett- und Leichtflüssigkeitsabscheider spielen eine wichtige Rolle darin, das öffentliche Kanalnetz vor Verstopfung und grober Verunreinigung zu schützen. Wie wichtig dieser Schutz für die Sauberkeit unseres Wassers ist, hat der Gesetzgeber schon vor Jahrzehnten erkannt und festgeschrieben. In eine ähnliche Kerbe schlug deshalb schon der Weltwassertag 2008 unter dem Motto “Sichere Sanitärversorgung”.

Im durchschnittlichen Haushalt läuft die Wasserver- und Entsorgung still und leise im Hintergrund. Die komplizierten Mechanismen hinter unserer Wasserversorgung fallen oft erst dann auf, wenn sie nicht mehr funktioniert. Das kann sich durch feuchte Wände äußern, verstopfte Rohrleitungen oder Regenrinnen. An dieser Stelle setzen auch wir an, denn Verstopfung und Rückstau können einen Haushalt lahmlegen. Dabei kann jeder Hausbesitzer seinen Beitrag leisten, der Wasserverschwendung vorzubeugen: etwa durch regelmäßige Wartung Ihrer Entwässerungs- oder Abscheideanlagen. Oder, wenn der Schaden schon entstanden ist, durch kompetent durchgeführte Sanierungsmaßnahmen. Fachmännische Beratung ist hier Gold wert. Denn sauberes Wasser ist kein naturgegebenes Geschenk, sondern ein Privileg – und mit Verantwortung können wir jeden Tag zum Wassertag machen.

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