Es ist ein Problem, das nicht erst seit dem Weltwassertag bekannt ist: Die Versorgung der Welt mit sauberem Trinkwasser ist stellenweise nach wie vor katastrophal. Laut einer neuen Studie der UN betrifft das immerhin noch ein Drittel der Weltbevölkerung und damit über zwei Milliarden Menschen. Ähnlich dramatisch gestaltet sich die Lage für saubere Toiletten. Bis zu vier Milliarden Betroffene haben dazu nämlich keinen Zugang. Wo die hygienische Grundversorgung mangelhaft ist, verbreiten sich auch Krankheiten wie Lauffeuer. Gerade solche Regionen leiden deshalb häufig unter Erkrankungen wie Typhus, Ruhr oder der Cholera. Die Zeit arbeitet dabei gegen die Entwicklungshelfer, denn der Klimawandel wird über Jahrzehnte die Wasserversorgung auf unserem Planeten maßgeblich beeinflussen. Dem UN-Bericht zufolge hat sich die Lage insbesondere für Menschen in großen Städten zwar in den letzten 20 Jahren verbessert, ländliche Regionen leiden aber nach wie vor unverhältnismäßig schwer unter schlechter Wasserversorgung.

Wasser ist unsere wichtigste Ressource

Auf Statistiken wie denen der UN scheinen derartige Probleme häufig weit entfernt und sind ein Problem der Entwicklungsländer dieser Welt. So sind 30 Minuten Fußweg für Zugang zu sauberem Trinkwasser in der Bundesrepublik unvorstellbar. Dabei war die Lage in Deutschland und anderen Nationen der “Ersten Welt” bis zur Industrialisierung nicht viel anders und Krankheiten wie Tuberkulose unter miserablen Hygienebedingungen Alltag. Und auch hierzulande hängt die Versorgung mit sauberem Trinkwasser an einem fragilen Netzwerk aus Kanalisation, Klärwerken und der individuellen Anlage eines jeden Haushalts. Saubere Rohre spielen dabei eine integrale Rolle.

Nicht umsonst stellt der Gesetzgeber hierzulande strenge Anforderungen an Entwässerungsanlagen, die sich in der Nähe von Wasserschutzgebieten befinden. Der Schutz von Umwelt und Grundwasser trägt aktiv dazu bei, einen hohen Standard für unsere Gewässer einzuhalten. Der UN-Bericht macht wieder einmal deutlich, warum das so wichtig ist.

Warum saubere Rohre für unser Trinkwasser so wichtig sind

In Deutschland wird das Trinkwasser mit größter Sorgfalt aufbereitet und anschließend von den Klärwerken an viele Millionen Haushalte verteilt. Dass es bei Ankunft aus dem Wasserhahn wirklich sauber ist, hängt letztendlich aber auch von uns allen ab. Denn zwischen Kanalisation und Ihrer Küche oder dem Badezimmer muss das Wasser einen langen Weg durch anfällige Rohre zurücklegen. Schäden können beispielsweise dann entstehen, wenn Rohre unter einer Straße verlaufen und durch darüber fahrende Autos ständiger Reibungshitze ausgesetzt sind. Unter Industrieanlagen verschleißen die Rohre unter dem Druck der Maschinen. Auch im heimischen Garten lauert Gefahr – etwa dann, wenn Wurzelwuchs die Entwässerungsanlage durchbohrt. Bestehen erst einmal Lecks im Rohr, suchen sich Ratten den Weg zur verheißungsvollen Wasserquelle und tun ihr Übriges.

Und das ist nur die Versorgungsseite der Rechnung. Auch bei der Wasserentsorgung kann viel schief gehen, etwa wenn unachtsam in den Abfluss gespülte Fette das Rohr verstopfen oder sich als missgestaltete Fettberge in die Kanalisation zwängen und sie verstopfen. Die gute Nachricht lautet: Derartigen Schäden können Sie oft vorbeugen.

Müll im Rohr? Nein, danke

Etwa, indem Sie nur Wasser über Ihre Entwässerungsanlage entsorgen und die Zugabe von Fett oder Essensresten vermeiden. Dafür bietet sich beispielsweise auch ein kleines Sieb zur Sicherheit an. Im Badezimmer kann ein solches außerdem Haare auffangen, bevor sie sich im Rohr zu festen Klumpen verknoten können. Und: Feuchttücher gehören ebenso wenig in die Toilette wie Nahrungsmittelreste. Letztere ziehen schlimmstenfalls Ratten an.

Ein Tipp darf natürlich nicht fehlen: Ziehen Sie beim ersten Anzeichen beschädigter Rohrleitungen einen Fachmann zu Rate. Kaputte Entwässerungsanlagen können mit der Zeit nur schlechter werden und machen schlimmstenfalls umfassende Sanierungen notwendig – aber selbst das ist besser, als eine braune Brühe aus dem Wasserhahn zu kriegen.

Bei Rückfragen können Sie sich während unserer Bürozeiten (Mo.-Fr. zwischen 07:00-17:00 Uhr) jederzeit an uns wenden. Wählen Sie dafür einfach unsere kostenlose Hotline 08000-696007. Unser Notdienst steht Ihnen im Übrigen rund um die Uhr zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

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