Grabenlose Rohrsanierung: 3 Verfahren kurz erklärt | Schüßler's Rohrreinigungsschnelldienst

Grabenlose Rohrsanierung: 3 Verfahren kurz erklärt

Obwohl sich grabenlose Verfahren in der Rohrsanierung prinzipiell ähnlich sind, bestehen zwischen ihnen einige Unterschiede. Oft steht für jedes kleine oder größere Problem ein passendes Lining-Verfahren zur Auswahl, in jüngerer Zeit kommen Verfahren wie die sogenannte Flutung hinzu. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie hier.

Rohrsanierung auf leichte Art: Der Kurzliner

Der erste und größte Vorteil beim Kurzlining ist, dass es keine Baugrube benötigt. Das Anwendungsgebiet umfasst lokale Schäden am Rohr – ist das Rohr insgesamt oder zu einem Großteil zerstört, kann auch ein Kurzliner nicht viel helfen.

Im ersten Schritt wird der Schaden lokalisiert. Das geschieht in der Regel über eine Kamerabefahrung, mit der Schäden erkannt und ausgemessen werden. Für einen oder mehrere Schäden an gut erreichbaren Stellen des Rohrs bietet sich das Kurzlining geradezu an. Das Reparaturmaterial muss nun zum Rohrschaden transportiert werden. Dafür greift man auf einen sogenannten Packer zurück. Bei diesem handelt es sich um ein handliches Gerät, das an jede Stelle im Rohr gefahren werden kann. Um den Packer wird eine Glasfasermatte gewickelt, die mit Epoxidharz oder Silikatharz getränkt ist. Diese Matte fährt der Packer zum Rohrschaden. Anschließend wird sie über Luftdruck fest an die beschädigte Stelle gedrückt. Nach etwa einer Stunde ist das Harz ausgehärtet und der Schaden ist gestopft. Eine zweite TV-Untersuchung kontrolliert, ob alles repariert ist. Im Regelfall war es das auch schon – auf eine solche Sanierung geben wir 5 Jahre Gewährleistung gegen Undichtigkeiten und ganze 10 Jahre gegen Wurzelwuchs.

Bei längeren Rohren wie beispielsweise Fallsträngen zieht dieses Verfahren allerdings im wahrsten Sinne des Wortes den Kürzeren –  für Schäden auf längerer Distanz bieten sich andere Verfahren an, etwa der Schlauchliner oder die Flutung.

Der Schlauchliner

Wie das Kurzlining ist auch das Schlauchlining ein Verfahren, bei dem nicht von außen auf das Rohr zugegriffen werden muss. Es kommt etwa dann zum Einsatz, wenn auf größere Distanz Rohrsanierungen nötig sind.

Ebenfalls wie beim Kurzlining wird beim Schlauchlining vor der Sanierung eine Kamerafahrt durchgeführt. Für das Schlauchlining ist diese Inspektion und Vermessung allerdings noch eine Stufe wichtiger, denn der namensgebende Schlauchliner wird passgenau für Rohr und Schaden angefertigt. Anschließend bringt man ihn so in das Rohr wie ein Kurzliner. Das Aushärten des Schlauchliners erfolgt durch Erwärmung, etwa über Dampf oder UV-Strahlung.

Das Flutungsverfahren

Grabenlose Sanierung ganz ohne “Lining” gibt es mit dem sogenannten Flutungsverfahren. Das System hat sich etwa überall dort etabliert, wo andere Verfahren mangels Erreichbarkeit des Schadens ausgeschlossen sind. Das Verfahren baut auf eine Kombination von zwei Komponenten, die man nacheinander durch das Rohr spült. Im Detail läuft das wie folgt ab:

Im ersten Schritt gibt der Fachmann eine Chemikalie in das Rohr, bis es vollständig gefüllt ist. Diese Chemikalie setzt sich insbesondere an Rissen, Spalten und ähnlichen Schäden fest und verstopft sie. Im zweiten Schritt wird diese Komponente abgepumpt und stattdessen wird eine zweite Chemikalie in das Rohr gegeben. Hier offenbart das Verfahren seine geniale Einfachheit, denn diese Chemikalie setzt sich an den Resten der ersten fest, die ja noch die Schäden verstopfen, und zusammen erhärten sie sich zu einer festen Masse. Anschließend erfolgt noch eine Rohrreinigung und sämtliche Lecks sind gestopft – schnell und unkompliziert.

Fazit

Allen grabenlosen Verfahren für die Rohrsanierung sind vor allem ihre enormen Vorteile gemein. Denn grabenlose Sanierung bedeutet für Sie keine Einschränkung der Nutzfläche, kein Baustellenlärm, kürzere Arbeitsdauer und weniger Kosten. Ob sich für Ihren individuellen Rohrschaden eine grabenlose Sanierung anbietet, kann am ehesten der Fachmann vor Ort feststellen. Zögern Sie deshalb nicht, beim ersten Anzeichen beschädigter Rohrleitungen anzufragen!

Bei Rückfragen können Sie sich während unserer Bürozeiten (Mo.-Fr. zwischen 07:00-17:00 Uhr) jederzeit an uns wenden. Wählen Sie dafür einfach unsere kostenlose Hotline 08000-696007. Unser Notdienst steht Ihnen im Übrigen rund um die Uhr zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

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