Frostschäden in der kalten Jahreszeit vermeiden – so gehts!

Schon in wenigen Monaten wird sich die Flutkatastrophe, die im Sommer 2021 Verwüstungen in zwei Bundesländern angerichtet hatte, ihrem ersten Jahrestag nähern. Bis dahin ist es für die Betroffenen aber bisweilen noch ein langer Weg. Gerade in den am schwersten betroffenen Gebieten sind die Auswirkungen nämlich jetzt noch akut spürbar. Wo die Aufräum- und Reparaturarbeiten etwas länger dauern, kommen zu den Schäden diese Tage noch ganz andere Probleme. Mitten in der kalten Jahreszeit mangelt es stellenweise noch an Wärme – es drohen Frostschäden an Rohrleitungen. Damit sind die Bewohner der überschwemmten Regionen allerdings nicht allein. Jährlich melden Betroffene in der Bundesrepublik 30.000 bis 40.000 solcher Frostschäden an ihrem Gebäude.

Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist jeder fünfte Rohrschaden frostbedingt. Kostenpunkt: Bis zu 120 Millionen Euro jährlich. Das verwundert, denn anders als beispielsweise im Ahrtal ist es für den Otto-Normalbesitzer einer Rohrleitung kein großer Aufwand, Frostschäden zu vermeiden. Trotzdem haben sich die gemeldeten Schäden bei Versicherungen in den letzten zwei Jahrzehnten knapp verdoppelt.

Frostschäden vermeiden – die wichtigsten Tipps

Zunächst einmal sollten Sie sich nicht auf die offensichtliche Lösung verlassen, den Regler Ihrer Heizung auf die Frostschutzeinstellung zu drehen. Diese Funktion ist nämlich trügerisch. Sie verhindert zwar, dass der Heizkörper selbst einfriert – mit Wasser in den umliegenden Rohrleitungen, das gefrieren und diese beschädigen könnte, hat sie allerdings nichts zu tun. Falls Rohre durch unbeheizte Räume oder Außenbereiche verlaufen und dort der Witterung ausgesetzt sind, sollten Sie diese vom Wasserkreislauf nehmen. Stellen Sie außerdem sicher, dass sich in den betroffenen Leitungen kein restliches Wasser mehr befindet.

Manchmal kommen Sie bei der Prävention von Frostschäden um leichte bauliche Maßnahmen nicht herum. Beispielsweise sollten Sie die Isolierung Ihres Gebäudes überprüfen, insbesondere bei Türen und Fenstern. Andernfalls könnte kalte Luft in das Gebäude eindringen und den Rohrleitungen zu schaffen machen. Wo Rohre selbst offen liegen, sollten Sie zu Isoliermaterial greifen und die betroffenen Leitungen dämmen.

Last but not least: Der größte Feind der Frostschäden ist schlicht und ergreifend Wärme.
Gerade in unbenutzten oder wenig benutzten Räume sehen viele Menschen im Winter Sparpotenzial und schalten die Heizung ab. Das ist nur vermeintlich sinnvoll – bei nicht vollständig beheizten Gebäuden steigt das Risiko beschädigter Rohre immens. Eine gewisse Grundwärme sollte deshalb überall im Gebäude herrschen. Die dafür nötigen Heizkosten relativieren sich, wenn dafür das Wasser in den Rohren nicht gefriert und aufwendige Reparaturen nötig macht.

Bei Rückfragen können Sie sich während unserer Bürozeiten (Mo.-Fr. zwischen 07:00-17:00 Uhr) jederzeit an uns wenden. Wählen Sie dafür einfach unsere kostenlose Hotline 08000-696007. Unser Notdienst steht Ihnen im Übrigen rund um die Uhr zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Rohrprobleme kümmern sich nicht um Geschäftszeiten – und wir auch nicht! Unser neuer 24/7-Service ermöglicht es Ihnen, Probleme zu melden und Angebote anzufordern, wann immer Sie sie entdecken.

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