Die Herausforderung unserer Zukunft: Wasser stets sinnvoll nutzen!

Dass in Deutschland Dürre herrscht, hätten sich bis vor einer Weile viele noch gar nicht vorstellen können. Der Sommer 2018 lieferte dann den Beweis, dass es eben doch geht – und der Sommer 2019 gleich nochmal. Neben den akuten Gefahren wie Problemen mit der Wasserversorgung hinterließen die Dürre-Sommer auch Spuren, die nicht direkt sichtbar sind. Dazu gehört eine staubtrockene Schicht Erde etwa im Waldboden, die 2019 von einer weiteren trockenen Schicht bedeckt wurde. Nicht nur, dass Pflanzen Schwierigkeiten haben, unter solchen Bedingungen überhaupt noch zu wachsen – die Waldbrandgefahr und das Schadenspotenzial dadurch steigt erheblich. Wenn das Wasser nur für wenige Wochen knapper wird, sind die Folgen direkt spürbar.

Wo geht das Wasser hin?

Gründe dafür gibt es einige. Insbesondere der Klimawandel dürfte dabei schwer ins Gewicht fallen. Immerhin steigen die Temperaturen langsam an. Mehr Wasser verdunstet und wird kondensiert aus Deutschland herausgetragen. Dass dieser Effekt keine Lappalie ist, zeigen Daten aus Kanada: Dort wertet man am Global Institute for Water Security auch Deutschlands Wasserverlust aus. Allein in den vergangenen zwei Jahrzehnten, so heißt es aus dem Institut, hat Deutschland Wasser in der Größenordnung des Bodensees verloren. (Der Wasserrückgang in Deutschland beträgt etwa 2,5 Gigatonnen oder Kubikkilometer im Jahr. Damit gehört es zu den Regionen mit dem höchsten Wasserverlust weltweit.)

Der Klimawandel lässt sich konkret nur über unser eigenes Verhalten bekämpfen, etwa indem wir mehr auf erneuerbare Energien setzen und unseren Emissionen verringern. Möglichkeiten dazu reichen von der Fahrgemeinschaft über E-Autos bis hin zum guten alten Fahrrad. Wichtig ist aber auch, konkret gegen die Folgen des Wasserverlustes anzukämpfen. Das geht zum Beispiel über die Wahl unserer Produkte im Supermarkt.
Jeder Mensch hat einen sogenannten „unsichtbaren Wasserverbrauch“ – also der Verbrauch von Wasser beispielsweise für Nahrungsmittel. So werden etwa in Spanien Erdbeeren in staubtrockenen Gebieten angebaut und können nur überleben, weil sich die verantwortlichen Bauern massiv am Grundwasser bedienen. Die betroffenen Landschaften werden so langsam zu Wüsten – damit wir auch im Winter noch Erdbeeren essen können. Es lohnt sich, über den Wasserverbrauch für Lebensmittel informiert zu sein.

Andererseits müssen auch in Deutschland die Bauern gegensteuern und bei Dürre mehr Wasser einsetzen. In der Tierhaltung ist das schon seit Langem ein Problem. So fließen für ein Kilogramm Rindfleisch rund 15.000 Liter Wasser.

Umweltschutz liegt an uns allen

Wasserverlust“ kann aber auch noch Anderes bedeuten. Insbesondere aus schlecht gewarteten Rohren fließt viel Wasser in die Umgebung ab. Bei Abwasserleitungen kann das umweltschädlich sein, denn solche Leitungen führen Schwarz- und Grauwasser. Unser täglicher Umgang mit dem Wasser versetzt es mit Chemikalien und Bakterien, die nicht ungefiltert in die Natur gelangen sollten. Überlegen Sie deshalb, Ihre Rohrleitungen inspizieren zu lassen – das ist schmerzlos, umweltfreundlich und spart nebenbei noch Unkosten, die sonst für aufwendige Reparaturen anfallen würden. Wie viel Wasser in Deutschland „verloren“ geht, liegt letztendlich auch in unser aller Hand.

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